Ein übergeordnetes „System of Action“ aufbauen
In seiner Studie „Supply Chain Management 2040“ bringt das Fraunhofer IPA (Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) das Konzept eines zentralen Control Towers ins Spiel, der künftig Warenströme effizient steuern, Durchlaufzeiten in den Lieferketten verkürzen und Datenbrüche vermeiden soll. Dieser werde zwingend nötig sein, da starre und lineare Wertschöpfungsketten dynamisch funktionieren müssen.
Wenn Lieferanten, Produktionspartner, Kunden und Unternehmen zu agilen Netzwerken und sich selbst orchestrierenden Ökosystemen zusammenwachsen, hat der Control Tower die Aufgabe, den Überblick zu behalten, die Daten zusammenzuführen und die Aktivität zu steuern.
Die Realisierung eines solchen weltweiten Control Towers auf Basis von Blockchain-Technologie liegt weit in der Zukunft, und ihre Realisierung hängt von sehr vielen Faktoren ab. Doch die grundsätzliche Notwendigkeit besteht schon heute aufgrund der zunehmenden Komplexität in der Supply Chain, wie 72 Prozent der befragten Supply-Chain-Manager in der Fraunhofer-Studie bestätigten.
Auch die Funktionsbeschreibung trifft die heutigen Bedürfnisse – nicht als externe, globale Steuerungsplattform, sondern als eigenes internes System. Fast jedes Logistikunternehmen hätte Verwendung für eine übergeordnete Instanz in seiner IT-Infrastruktur, in der Daten verschiedener Anwendungen zusammenlaufen und über das Aktivitäten in Form von Workflows orchestriert, gesteuert und automatisiert werden können.

Als übergeordnetes System führt der Control Tower in der Fraunhofer’schen Vision der künftigen Supply Chain alle Daten zusammen und sorgt für Transparenz. (Quelle: Fraunhofer IPA: Supply Chain Management 2040)
Die Now Platform®
Solch eine Plattform gibt es bereits. Die Now Platform® von ServiceNow aggregiert die Daten verschiedenster Business-Anwendungen – von der IT über die Personalverwaltung bis hin zu ERP, Supply-Chain-Management, Marketing und Vertrieb –, um damit Workflows für alle Unternehmensbereiche zu orchestrieren. Sie bildet damit ein übergeordnetes „System of Action“, während sie die darunterliegenden „Systems of Record“ wie gewohnt arbeiten lässt.

Als übergeordnetes System of Action aggregiert die Now Platform die für IT-Services relevanten Daten der darunterliegenden Business-Anwendungen (Systems of Record) und nutzt sie, um Workflows zu orchestrieren.
Die Now Platform® steht damit für eine pragmatische, zweckgerichtete Form der Integration auf der Ebene von IT-Services. Zugleich dient sie als Grundlage für ein Enterprise-Service-Management-System (ESM), über das alle IT-Services, Prozesse und Workflows im Unternehmen abgebildet, orchestriert, gesteuert und automatisiert werden können – und eröffnet so eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten im gesamten Unternehmen. ServiceNow wird übrigens von Forrester Research als Technologieführer im Bereich der ESM-Systeme geführt.1
1 (The Forrester WaveTM: Enterprise Service Management, Q4 2019)