PwC: Das sich selbst orchestrierende Ökosystem
Die Grundvoraussetzung in der Vision von PwC ist, alle relevanten Informationen jederzeit für alle an einem Prozess beteiligten Parteien verfügbar zu machen. Die Entscheidung darüber, welcher Lieferant für eine Bestellung ausgewählt wird, wie Produkte transportiert werden und welche Logistikdienstleister Aufträge übernehmen, trifft das Ökosystem im besten Fall selbstständig.

Laut PwC werden die digitalen Vorreiter im Jahr 2025 eng vernetzte und autonome Supply-Chain-Ökosysteme betreiben. (Quelle: PwC-Studie „Connected and Autonomous Supply Chain Ecosystems 2025“)
Lernfähige Algorithmen analysieren, welche Dienstleister etwa aufgrund der örtlichen Nähe, ihrer besonderen Zuverlässigkeit oder ihrer geringen Kosten für den nächsten Auftrag besonders geeignet sind, und entscheiden dann autonom.
Innerhalb dieser Ökosysteme kooperierende Partner können mithilfe künstlicher Intelligenz vorausschauend planen und agieren. Wenn etwa Zulieferer nicht lieferfähig sind, in wirtschaftliche Schieflage geraten oder die Absatzprognose plötzlich einbricht, ist die Lieferkette der Zukunft in der Lage, sofort auf diese Veränderungen zu reagieren. Unternehmen, die PwC zu den digitalen Vorreitern zählt, setzen schon heute zu 80 Prozent auf diese Herangehensweise. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen laut einer aktueller Studie Jahr für Jahr etwa sieben Prozent ihrer Kosten für das Lieferkettenmanagement und fahren etwa acht Prozent mehr Umsatz ein als andere Unternehmen.