Zehn Schlüsseltechnologien für die Logistik

Kaum ein Industriezweig wird derzeit von so vielen verschiedenen technologischen Entwicklungen geprägt wie die Logistik. Die nachstehend aufgeführten zehn Technologien sorgen zum Teil schon heute für gravierende Umwälzungen.

1.

On-Demand-Lieferplattformen für die letzte Meile:

Die Plattform verbindet Menschen, die Pakete versenden oder entgegennehmen möchten, und vermittelt ihnen Lieferkuriere. Das auch als „Uberisierung des Transports“ bezeichnete Prinzip beschleunigt den Ablauf.

2.

Autonome Fahrzeuge:

Der Einsatz von selbstgesteuerten, fahrerlosen Fahrzeugen erhöht die Umschlagsmenge, da die Fahrzeuge auch nachts unterwegs sein können und sich nicht am Ruhezeiten orientieren müssen.

3.

Drohnen:

Besonders in ländlichen Regionen, die schwer zu erreichen sind, sind Drohnen eine Alternative zu Lkw und Bahn, und sie sich auch eine Option auf verkehrsreichen Strecken mit häufigen Staus. Besonders für die „letzte Meile“ ist der Einsatz von Drohnen wirtschaftlich sinnvoll.

4.

Vorausschauende Analysen zur Preisbildung:

Die dynamische Anpassung der Preise für Dienstleistungen machen Echtzeitangebote möglich.

5.

IoT-Komponenten und RFID-Tags:

Lagerbestände lassen sich über IoT-Komponenten und RFID-Tags mit angeschlossener Analyse besser steuern, automatisch wieder auffüllen und vor Engpässen schützen.

6.

Augmented-Reality-Brillen:

Der Einsatz von erweiterter Realität im Lager sichert, dass die richtigen Teile ausgesucht und verschickt werden. Die Fehlerquote sinkt.

7.

Speditionsplattformen für Reeder und Logistikdienstleister:

Die Plattform dient als Marktplatz für Logistikdienstleister, auf dem sich Reedereien mit Logistikern kurzschließen können. Vorteile sind unter anderem eine einfachere Vermittlung, eine höhere Transparenz der Echtzeitpreise und eine bessere Sichtbarkeit der End-to-End-Lieferkette.

8.

Vorausschauende Analysen an Bord:

Über Sensoren, Big Data und Analytik wird es möglich, Unregelmäßigkeiten der Maschinen an Bord eines Schiffes frühzeitig zu erkennen. Dadurch reduzieren sich die Zeiten, die ein Schiff im Hafen verbringen muss, und die Kosten sinken.

9.

3D-Druck auf dem Schiff:

Nötige Ersatzteile lassen sich direkt an Bord per 3D-Druck fertigen und einsetzen. Der Logistiker hat das nötige Bauteil direkt zur Hand und muss es nicht erst beschaffen.

10.

Fern-Monitoring von Waren:

Transportierte Waren lassen sich über IoT-Komponenten und Sensorik überwachen und lokalisieren.